Was ist die kritische Rentabilitätsrate und wie wird sie genutzt?

Eine kritische Rentabilitätsrate ist die Mindestrentabilität eines Projekts oder einer Investition, die von einem Manager oder Investor gefordert wird. Rentabilitätsraten sind in der Geschäftswelt sehr wichtig, insbesondere wenn es um zukünftige Projekte geht. Um das erwartete Risiko zu kennzeichnen, wird einer potenziellen Investition häufig eine Risikoprämie zugeordnet. Lassen Sie uns die Hürdenrate aufschlüsseln und lernen, wie man sie verwendet.

Was ist die kritische Rentabilitätsrate?

Eine kritische Rentabilitätsrate ist die von einem Manager oder Investor geforderte Mindestrentabilität eines Projekts oder einer Investition. Es ermöglicht Unternehmen, wichtige Entscheidungen darüber zu treffen, ob sie mit einem bestimmten Projekt fortfahren wollen oder nicht. Die Hurdle Rate beschreibt die angemessene Kompensation für das vorhandene Risikoniveau: Riskantere Projekte weisen typischerweise höhere Raten auf als weniger riskante Projekte. Um den Zinssatz zu bestimmen, müssen Sie die damit verbundenen Risiken, die Kapitalkosten und die Rentabilität anderer möglicher Investitionen oder Projekte berücksichtigen.

Wofür ist die kritische Rentabilitätsrate?

Rentabilitätsraten sind in der Geschäftswelt sehr wichtig, insbesondere wenn es um zukünftige Projekte geht. Unternehmen entscheiden, ob sie ein Kapitalprojekt übernehmen, basierend auf dem damit verbundenen Risiko. Liegt die erwartete Rendite über der Hurdle Rate, gilt die Investition als solide. Fällt die Rendite unter die Hurdle Rate, kann sich der Anleger dazu entschließen, nicht weiter vorzugehen. Die Hurdle Rate wird auch Gleichgewichtsrendite genannt. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Machbarkeit eines Projekts zu bewerten:

  • Im ersten Fall entscheidet ein Unternehmen auf der Grundlage des Nettobarwertansatzes (NPV), indem es eine Discounted-Cashflow-Analyse (DCF) durchführt.
  • Bei der zweiten Methode wird die interne Rentabilitätsrate (IRR) des Projekts berechnet und mit der Hurdle Rate verglichen. Wenn der IRR die Hurdle Rate überschreitet, wird das Projekt höchstwahrscheinlich fortgesetzt.

Wie die Hurdle-Rate verwendet wird

Um das erwartete Risiko zu kennzeichnen, wird einer potenziellen Investition häufig eine Risikoprämie zugewiesen. Je höher das Risiko, desto höher sollte die Risikoprämie sein, da sie der Tatsache Rechnung trägt, dass bei einem höheren Risiko, Ihr Geld zu verlieren, auch die Rendite Ihrer Anlage höher sein sollte. Die Risikoprämie wird in der Regel zum WACC addiert, um eine angemessenere Hurdle Rate zu erhalten. Die Verwendung einer Hurdle-Rate zur Bestimmung des Potenzials einer Investition trägt dazu bei, jegliche durch Projektpräferenzen verursachte Verzerrung zu beseitigen. Durch die Zuweisung eines geeigneten Risikofaktors kann ein Investor anhand der Hurdle Rate nachweisen, ob das Projekt einen finanziellen Nutzen hat, unabhängig von einem zugewiesenen inneren Wert.

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Kritische Rentabilitätsformel. Quelle: WallStreetMojo.

Beispiel für die Verwendung der Hurdle-Rate

Lassen Sie uns ein Beispiel geben, um besser zu verstehen, wie die Hurdle-Rate funktioniert. Nehmen wir an, es gibt ein Unternehmen, das Mikrochips herstellt und eine neue Maschine kaufen möchte. Er schätzt, dass er mit dieser neuen Maschine seinen Verkauf von Mikrochips steigern kann, was ihm eine Rendite von 15 % seiner Investition bringen wird. Der WACC des Unternehmens beträgt 6 % und das Risiko, keine weiteren Mikrochips zu verkaufen, ist gering, daher wird ihm eine geringe Risikoprämie von 4 % zugewiesen. Die kritische Rentabilitätsrate beträgt dann

WACC (6 %) + Risikoprämie (4 %) = 10 %. Da die kritische Rentabilitätsrate bei 10 % liegt und die erwartete Kapitalrendite höher ist, nämlich 15 %, wäre der Kauf neuer Maschinen eine gute Investition.