Kurzfristige Anlagen, auch marktgängige Wertpapiere oder temporäre Anlagen genannt, sind Finanzanlagen, die in der Regel innerhalb von fünf Jahren problemlos in Bargeld umgewandelt werden können. Das Ziel einer kurzfristigen Anlage besteht sowohl für Unternehmen als auch für einzelne oder institutionelle Anleger darin, das Kapital zu schützen und gleichzeitig eine Rendite zu erzielen, die der eines Treasury-Bill-Indexfonds oder eines anderen ähnlichen Referenzindex ähnelt. Schauen wir uns genauer an, was kurzfristige Investitionen von Unternehmen sind.
Was sind kurzfristige Investitionen von Unternehmen?
Kurzfristige Anlagen, auch marktgängige Wertpapiere oder temporäre Anlagen genannt, sind Finanzanlagen, die in der Regel innerhalb von fünf Jahren problemlos in Bargeld umgewandelt werden können. Viele kurzfristige Anlagen werden bereits nach drei bis zwölf Monaten verkauft oder in Bargeld umgewandelt. Einige gängige Beispiele für kurzfristige Anlagen sind Einlagenzertifikate, Geldmarktkonten, Hochzinssparkonten, Staatsanleihen und Schatzwechsel. Typischerweise handelt es sich bei diesen Anlagen um hochwertige, hochliquide Vermögenswerte oder Anlageinstrumente. Kurzfristige Investitionen können sich auch speziell auf finanzielle Vermögenswerte (ähnlicher Art, jedoch mit einigen zusätzlichen Anforderungen) beziehen, die sich im Besitz eines Unternehmens befinden. Kurzfristige Investitionen werden in einem separaten Konto erfasst und im Abschnitt „Umlaufvermögen“ der Unternehmensbilanz aufgeführt. In diesem Zusammenhang handelt es sich um Investitionen, die ein Unternehmen getätigt hat und die voraussichtlich innerhalb eines Jahres in Bargeld umgewandelt werden.
Erläuterung kurzfristiger Investitionen. Quelle: WallStreetMojo.
Wozu dienen kurzfristige Investitionen von Unternehmen?
Das Ziel einer kurzfristigen Anlage besteht sowohl für Unternehmen als auch für einzelne oder institutionelle Anleger darin, das Kapital zu schützen und gleichzeitig eine Rendite zu erzielen, die der eines Treasury-Bill-Indexfonds oder eines anderen ähnlichen Referenzindex ähnelt. Unternehmen mit einer starken Liquiditätsposition verfügen in ihrer Bilanz über ein kurzfristiges Anlagekonto. Dadurch kann es sich das Unternehmen leisten, überschüssiges Bargeld in Aktien, Anleihen oder Zahlungsmitteläquivalente zu investieren, um höhere Zinsen zu erzielen, als es mit einem normalen Sparkonto möglich wäre. Es gibt zwei Grundvoraussetzungen, damit ein Unternehmen eine Investition als kurzfristig einstufen kann:
- Erstens muss es liquide sein, beispielsweise eine häufig an einer großen Börse gehandelte Aktie oder US-Staatsanleihen.
- Zweitens muss das Management beabsichtigen, das Wertpapier innerhalb einer relativ kurzen Frist, beispielsweise innerhalb von 12 Monaten, zu verkaufen. Zu den kurzfristigen Anlagen zählen auch marktgängige Schuldtitel, auch „Short-Term-Paper“ genannt, die eine Laufzeit von einem Jahr oder weniger haben, wie etwa Schatzwechsel und Commercial Paper.
Geschichte der Barmittel und kurzfristigen Investitionen von Adobe. Quelle: Finbox.
Arten kurzfristiger Investitionen von Unternehmen
- Einlagenzertifikate (CD): Diese Einlagen werden von Banken angeboten und zahlen in der Regel einen höheren Zinssatz, da sie das Bargeld für eine bestimmte Zeit binden. Diese Zeiträume liegen in der Regel zwischen mehreren Monaten und fünf Jahren. Sie sind bis zu 250.000 US-Dollar FDIC-versichert.
- Schatzobligation: Es gibt eine große Vielfalt dieser von der Regierung ausgegebenen Anleihen, wie z. B. Schuldverschreibungen, Wechsel, variabel verzinsliche Schuldverschreibungen und inflationsgeschützte Wertpapiere des Finanzministeriums (Treasury Inflation-Protected Securities, TIPS).
- Rentenfonds: Diese von professionellen Vermögensverwaltern/Investmentfirmen angebotenen Fonds eignen sich am besten für eine kürzere Laufzeit und können für das Risiko überdurchschnittliche Renditen bieten. Sie müssen lediglich die Provisionen berücksichtigen.
- Kommunalanleihen: Diese von lokalen, staatlichen oder nicht-bundesstaatlichen Regierungsbehörden ausgegebenen Anleihen können höhere Renditen und Steuervorteile bieten, da sie häufig von der Einkommensteuer befreit sind.
- Kredite zwischen Privatpersonen (P2P): Überschüssiges Bargeld kann über eine dieser Kreditplattformen eingesetzt werden, die Kreditnehmer mit Kreditgebern zusammenbringen.
Vor- und Nachteile kurzfristiger Investitionen
| Vorteil✔️ | Nachteile❌ |
| Gewinne aus kurzfristigen Anlagen werden direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. | Kurzfristige Investitionen weisen in der Regel niedrigere Renditen auf. |
| Kurzfristige Anlagen bergen ein geringeres Risiko und sind daher stabile Optionen. | Jeder kurzfristige Wertverlust einer Investition wirkt sich direkt auf den Nettogewinn eines Unternehmens aus. |
| Kurzfristige Anlagen tragen zur Diversifizierung der Einkommensarten bei Marktvolatilität bei. |