Wir sind zurück! Wir wollten dieses neue Jahr bereits für das Investieren in Aktien eröffnen und das vergangene Jahr voller starker Emotionen vergessen. Apropos Eröffnung: Es scheint, dass die Ökonomen von Goldman Sachs dafür gesorgt haben Geschenk in der Nacht des 5. an die Weisen, damit sie es an die Investoren verteilen konnten. Dieses Geschenk ist ein Dokument mit einer Reihe von Fragen, mit denen wir Anleger in diesem Jahr konfrontiert sein könnten. Lassen Sie uns also die wichtigsten Punkte besprechen, die Sie bei der Verwaltung unseres Aktienanlageportfolios in diesem Jahr berücksichtigen sollten.
1. Wird die US-Wirtschaft endlich in eine Rezession geraten? ️
Nach der Vision der Ökonomen von Goldman Sachs glauben sie, dass die US-Wirtschaft nicht in eine Krise geraten wird Rezession. Kurioserweise ist seine Meinung weit vom Durchschnitt entfernt, wo der Konsens die Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer Rezession in den nächsten 65 Monaten auf über 12 % beziffert. Goldman Sachs hingegen prognostiziert eine Wahrscheinlichkeit von 35 %. Aus diesen Perspektiven können wir verstehen, dass sich die Ökonomen von Goldman Sachs ein Szenario einer sanften Landung für die US-Wirtschaft vorstellen, bei dem Zinserhöhungen es schaffen, die Wirtschaft zu bremsen und die Inflation zu senken, ohne sie in eine Rezession zu führen.
Quellen: Goldman Sachs Global Investment Research/The Wall Street Journal.
Die Ökonomen von Goldman stützen diesen Zusammenhang auf die Tatsache, dass wir nicht in eine Rezession geraten müssen, um die Inflation unter Kontrolle zu halten. Sie glauben, dass eine Phase geringeren Wachstums ausreicht, um Angebot und Nachfrage wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Zu diesem Faktor gehört auch der Arbeitsmarkt, wo Ungleichgewichte und Lohndruck die Preise in die Höhe getrieben haben.
2. Wie wird sich der Arbeitsmarkt entwickeln?
Aus Sicht der Goldman-Ökonomen dürfte die Arbeitslosigkeit nicht steigen. Wir könnten Anpassungen sehen, aber vor allem werden die Stellenangebote zurückgehen, was sich in weniger Arbeitslosen niederschlägt. Tatsächlich nimmt das Arbeitskräfteangebot bereits ab, die Zahl der Entlassungen bleibt jedoch gering. Gleichzeitig bleibt die Wiedereingliederung von Kurzzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt stabil, was auf eine weiterhin starke Nachfrage nach Arbeitskräften schließen lässt. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren dürfte die Arbeitslosigkeit nicht weiter steigen.
Darüber hinaus besteht ein historischer Zusammenhang zwischen Stellenangeboten und der Arbeitslosenquote. Von Goldman prognostizieren sie, dass die Beschäftigungsquote Ende 6 2023 % erreichen wird, wollen aber gleichzeitig nicht pessimistisch sein: Sie sehen ein Maximum von 4,2 % zu Beginn des Jahres 2024, verglichen mit derzeit 3,7 %. , weniger als das, was die Federal Reserve ihrerseits erwartet.
3. Wie wird die Fed die Zinssätze im Jahr 2023 verwalten?⚖️
Es scheint, dass er die Zinsen nicht bremsen wird. Von Goldman erwarten sie, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinsen noch dreimal (Februar, März und Mai) um 0,25 Prozentpunkte anheben wird. Dies würde die Zinssätze der Fed auf etwa 5-5,25 % bringen, verglichen mit der landläufigen Meinung, die sie auf über 4,75-5 % setzte, gefolgt von einer gewissen Neuanpassung. Dieses Problem, das Goldman aufwirft, basiert auf der Tatsache, dass sie nicht darauf vertrauen, dass die Fed ihre Vorsicht beim ersten Anzeichen einer Erholung, die die Wirtschaft bieten könnte, nachlassen wird. Zwar ist die Inflation gesunken, aber nicht auf ein Niveau, das sicherstellt, dass sie nicht wieder ansteigt. Die Feststellung, ob ein Rückgang der Inflation optimal ist, um eine Senkung der Zinssätze einzuleiten, ist das Hauptproblem der Fed.
Daher gehen die Goldman-Ökonomen davon aus, dass die Zinssätze weiter steigen und bis auf unerwartete Unterbrechungen (Rezession = erhöhte Arbeitslosigkeit) beibehalten werden. Nach einem Jahr zunehmenden fiskalischen Drucks wird die Wirtschaft einen kleinen (aber notwendigen) Aufschwung erhalten. Dies wird zu einem stärkeren Wachstum führen, bei dem die Fed die Zinssätze noch etwas länger unverändert lassen kann.
4. Wie wird sich die Zinsentwicklung widerspiegeln?⏱️
Ein weiterer zu berücksichtigender Faktor ist die Zeit, die benötigt wird, bis sich die Auswirkungen der Zinserhöhungen der Federal Reserve auf die Gesamtwirtschaft auswirken. Goldman schätzt, dass zwischen Zinserhöhungen und ihren Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum etwa zwei Quartale vergehen. Das sind gute Nachrichten, denn Goldman geht davon aus, dass die schlimmsten Auswirkungen der Zinserhöhungen bereits eingetreten sind und nun im Jahr 2023 nachlassen werden.
Es wird erwartet, dass die maximalen Auswirkungen der Erhöhungen im Laufe des Jahres zunehmend nachlassen. Diese Prognose berücksichtigt ein Szenario, in dem Anleger weitsichtig sind und die wirtschaftlichen Auswirkungen von Zinserhöhungen dann eintreten, wenn der Markt sie vorhersieht, und nicht dann, wenn sie tatsächlich eintreten. Dies ist in der Welt der Aktieninvestitionen als „Kaufe das Gerücht, verkaufe die Nachrichten“ bekannt.